Seit 2025 haben wir permanente Touren ins Programm aufgenommen. Dies beinhaltet permanente Radtouristikfahrten (pRTFs), permanente Crosstouristikfahrten (CTF) und permanente Gravel Touren. Die Touren wurden von unseren Mitgliedern zusammengestellt, jede Angebotene Tour verfügt über eine lange und eine kurze Variante damit für jeden etwas dabei ist.
Es ist zu beachten, dass jede permanente nur einmal gefahren werden kann, um Punkte gutgeschrieben zu bekommen. Das bedeutet, dass Ihr Euch entscheiden müsst, ob Ihr entweder die kurze oder lange Version, der jeweiligen Tour fahren wollt.
Unsere permanenten verfolgen auch weitere neue Ansätze, um es den Teilnehmern und den Veranstaltern einfacher zu machen.
Diese sind:
Ihr Eure Wertungskilometer könnt Ihr bei uns über kurzes Formular beantragen. Nach der Übermittlung des Formulars bekommt Ihr unsere Kontoverbindung. Nach Geldeingang werden Euch die Wertungskilometer gutgeschrieben. Bitte habt etwas Verständnis, das dies ein paar Tage dauern könnte.
Bei Fragen könnt Ihr Euch per E-Mail an uns wenden.
Wir wünschen Euch viel Spass, die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr.
Allerquerung – zwischen Ufern und Brücken
Streckenlänge: ca. 75 km oder 100 km
Diese permanente RTF führt entlang der charakteristischen Flusslandschaften des Aller-Leine-Tals, auf weitgehend gut ausgebauten Radwegen und ruhigen Nebenstrecken, ideal für sportliche Tagesausfahrten und genussvolle Pausen.
Die Strecke verläuft entlang des mäandernden Flusslaufs und nutzt Abschnitte des Aller-Radwegs, der sich von der Weser bis zu den Allerquellen erstreckt und durch eine abwechslungsreiche Landschaft aus weitläufigen Auen, Waldgebieten und Feldern führt. Die Wege sind überwiegend eben und gut fahrbar, was die Tour trotz ihrer Länge sehr angenehm macht. Unterwegs wechseln sich naturnahe Uferpfade mit gut ausgeschilderten Radwegen durch Feld- und Waldgebiete ab. Immer wieder überquerst du die Aller – die namensgebenden „Querungen“ –, was der Tour ihren besonderen Charakter verleiht.
Entlang der Route bieten sich mehrere Orte für Einkehr und Pausen an. Kleinere Orte direkt am Radweg laden zu einer ersten Rast ein – hier findest du oft Bäckereien, Cafés oder lokale Gasthöfe, die sich perfekt für eine Mittagspause oder einen Kaffee-Stopp eignen z.B. in Nienhagen, Wienhausen oder Meinersen.
Grüne Schleife zwischen Aller und Nordheide
Streckenlänge: ca. 74 km oder 114 km
Diese landschaftlich reizvolle Rundtour führt in einem großen Bogen durch die weiten Flusslandschaften der Aller und verbindet ruhiges Radfahren mit schönen Naturabschnitten. Die Strecke verläuft überwiegend auf gut ausgebauten Radwegen und verkehrsarmen Nebenstraßen, häufig in direkter Nähe zum Fluss. Unterwegs wechseln sich offene Auen, Felder und kleinere Waldstücke ab und sorgen für viel Abwechslung.
Direkt auf der Route liegen die Orte Schwarmstedt (nur an der langen Strecke) und Winsen (Aller), die sich ideal für geplante Pausen anbieten. In beiden Orten führt die Strecke durch den Ortskern, sodass Cafés und Bäckereien für einen Kaffee- oder Kuchenstopp ohne Umweg erreichbar sind. Zwischen den Ortschaften laden ruhige Abschnitte entlang der Aller zu kurzen Pausen im Grünen ein. Insgesamt eignet sich die Tour hervorragend für eine entspannte, aber ausgedehnte Tagesausfahrt mit Genuss- und Erholungscharakter.
Permanente CTF – Durch den Naturpark Südheide
Streckenlänge: ca. 60 km oder 106 km
Unsere pCTF startet nicht wie gewöhnlich am Sportpark des SV Nienhagen, sondern am Günther-Volker Stadion in Celle. Dieser Startpunkt ist mit dem Auto gut zu erreichen, es stehen ausreichend kostenfreie Parkplätze zur Verfügung und Ihr könnt direkt in unser Offroad Abenteuer starten ohne Euch durch die Stadt kämpfen zu müssen Ihr könnte aber überall auf der Strecke starten. Der Bahnhof Celle liegt im weiteren Verlauf ebenfalls direkt an der Strecke, womit sich eine Anreise mit dem ÖPNV super anbietet.
Über den schönen Allerradweg erreicht Ihr schnell die imposante Schleuse in Oldau, welche es zu überqueren gilt. Über flotte Waldradwege, Single Trails und Sandpisten führt Euer Weg immer weiter in das Herz des Naturpark Südheide. Bis auf ein paar Straßenquerungen stehen hier Autos und Straßenlärm im Hintergrund und werden von Ruhe und Vogelgezwitscher abgelöst. Sobald ihr die Oldendorfer Kiessteiche passiert habt, stehen ein paar Trails an der schönen Örtze auf dem Programm. Nachdem diese erfolgreich absolviert wurden, stehen Euch bei KM43 erste Verpflegungsmöglichkeiten im idyllischen Heideort Müden (Örtze) unweit der Route zur Verfügung. Neben Bäcker, Restaurants und kleinem Supermarkt ist hier auch ein überregional bekanntes Tortencafe beheimatet. Spätestens im darauffolgenden Ort Faßberg solltet Ihr die Trinkflaschen an Tankstelle oder Discounter (direkt an der Strecke) aufgefüllt
haben, denn danach wird es dürftig mit Verpflegungspunkten. Nachdem Ihr den Ort Faßberg hinter Euch gelassen habt, gilt es den 94m ü. NN liegenden Faßberg zu „erklimmen“. Ein Eintrag im Logbuch am Gipfelkreuz darf da natürlich nicht fehlen. Im weiteren Verlauf der Strecke durchquert Ihr die schönsten Heideflächen, welche die Südheide zu bieten hat. Nach einer schönen Abfahrt vom Lüßplateu bietet sich ein weiterer Stop am wunderschönen
Angelbecksteich bei KM81,5 an. Über Citronenberg und Wildecker Teiche nähert Ihr euch langsam dem Ende Tour. Als letzte Highlights passiert Ihr den Schießplatz Celler Land, das Katastrophen-Übungsdorf Neu-Tsellis und fahrt einmal über quer über die Startbahn des Segelflugplatzes Celle-Scheuen, bevor die Autos und Häuser langsam wieder mehr werden. Vom Celler Bahnhof am Ende der Tour habt ihr die Möglichkeit, das Residenz Schloss und
Celles einmalige Altstadt mit seinen vielen gastronomischen Angeboten innerhalb von 5 Fahrminuten / 1,5km zu erreichen.
Hinweis: Ein Großteil der Route ist einfach und zügig befahrbar. Bei den Trails und Brücken
bitte, vorallem bei Nässe, langsam fahren. Nehmt bitte Rücksicht auf Wanderer (Heideblüte!) und behandelt Flora und Fauna mit Respekt.
Viel Spaß!
Hardfacts:
– Für die richtige Südheideerfahrung empfehlen wir ausdrücklich die lange Route
– Verpflegung auf oder in direkter Nähe der Route (Restaurants, Cafes, Bäcker und div. Einkaufsmöglichkeiten in den Orten Müden Örtze und Faßberg)
– Respektiert die Natur, Tierwelt sowie eure Mitmenschen (viele Wanderer/Tagestouristen an den Wochenenden insb. während der Heideblüte!)
– Vorsicht bei Trails (tlw. Wurzeln) und Brücken, insb. bei Nässe – Kurze Route bietet lediglich Verpflegungspunkte in der Nähe des Startpunktes, alternativ könnt Ihr am Ende der Route noch in der Celler Altstadt einkehren
– Kostenlose Parkplätze am Startpunkt / Bahnhof Celle direkt an der Route
Permanente Gravel Tour – Schwarzes Gold & grüne Wege
Streckenlänge: ca. 53 km oder 90 km
Diese Gravel-Tour verbindet ruhige Naturwege mit der besonderen Industriegeschichte der Region. Im Mittelpunkt steht dabei die Erdölförderung, die Wietze über Jahrzehnte geprägt hat und dem Ort den Beinamen „Wiege der deutschen Erdölindustrie“ eingebracht hat. Unter dem Motto „Schwarzes Gold“ führt die Strecke durch eine abwechslungsreiche Landschaft aus Feldern, Wäldern und Heideflächen, in der die Spuren der Vergangenheit bis heute sichtbar sind.
Die Route verläuft überwiegend auf gut fahrbaren Schotter- und Feldwegen sowie auf ruhigen Nebenstraßen und ist ideal für Gravelbikes geeignet. Entlang der Strecke passiert man immer wieder ehemalige Förderflächen und alte Trassen, auf denen sich um 1900 zahlreiche Bohrungen befanden. Auch wenn heute viele dieser Orte von der Natur zurückerobert wurden, lohnt es sich, hier kurz innezuhalten und sich die historische Bedeutung bewusst zu machen.
Ein besonderer und ausdrücklich empfohlener Stopp ist das Deutsche Erdölmuseum Wietze. Es liegt zentral im Tourengebiet und kann unabhängig vom gewählten Startpunkt gut in die Runde integriert werden. Das Museum vermittelt anschaulich die Geschichte der Erdölförderung in Wietze – von den ersten Bohrungen im 19. Jahrhundert bis zur industriellen Förderung im großen Maßstab. Auf dem Außengelände sind historische Bohrtürme und Förderanlagen zu sehen, die einen eindrucksvollen Bezug zur Landschaft herstellen, durch die man zuvor gefahren ist. Das Museum eignet sich hervorragend für eine längere Pause und verleiht der Tour einen klaren thematischen Schwerpunkt.
Im Ortskern von Wietze gibt es Cafés und Bäckereien, die sich ideal für einen Kaffee- oder Kuchenstopp eignen. In Nienhagen (nur auf der großen Runde) gibt auch Möglichkeiten sich zu versorgen beispielsweise in der Bäckerei Kiess & Krause oder das Italienische Eiscafé Dal Cin
Permanente RTF auf Mallorca – Auf zum Cup de Formentor
Streckenlänge: ca. 94 km oder 125 km
Radfahren auf den Straßen Mallorcas ist seit Jahren fester Bestandteil im Programm der Radsportgemeinschaft. Aus diesem Grund bieten wir ab 2026 erstmalig eine permanente RTF auf der Insel an. Wir hoffen, dass euch die Tour gefällt – sie führt zu einem persönlichen Highlight unseres Fachwartes für Breitensport.
Diese Radtour verbindet das ruhige mallorquinische Hinterland mit spektakulären Küstenabschnitten. Auf überwiegend verkehrsarmen Straßen führt die Strecke durch offene Felder, Olivenhaine und leicht welliges Gelände, das sich ideal zum Einrollen eignet. Kurze Anstiege und längere, gleichmäßige Passagen sorgen für einen angenehmen Rhythmus.
Ein beliebter Zwischenstopp ist Petra (nur auf der 125km Runde), ein typisch mallorquinischer Ort, der bei Radfahrern für seine gemütlichen Cafés bekannt ist. Rund um den Dorfplatz bietet sich eine perfekte Gelegenheit für eine entspannte Kaffeepause, bevor die Strecke wieder leicht anzieht und durch hügeliges Gelände weiterführt.
Mit der Annäherung an die Küste wechselt der Charakter der Tour deutlich. In Port de Pollença trifft sportliches Radfahren auf maritimes Flair. Die Promenade mit Blick auf die Bucht lädt zu einem kurzen Halt ein und markiert den Übergang zu einem der landschaftlichen Höhepunkte der Strecke.
Der anschließende Anstieg in Richtung Cap de Formentor verläuft gleichmäßig und fordert Kondition, belohnt aber mit beeindruckenden Ausblicken auf Meer und Steilküste. Die Straße schlängelt sich durch Serpentinen und bietet immer wieder Aussichtspunkte, die zu kurzen Pausen einladen.
Insgesamt überzeugt die Tour durch ihre abwechslungsreiche Mischung aus ruhigen Landstraßen, charmanten Orten wie Petra, Küstenatmosphäre in Port de Pollença und einem der schönsten Anstiege Mallorcas – ideal für eine sportliche und zugleich genussvolle Ausfahrt.