Hannover / Lahe (15. & 16. August) – Ein überaus erfolgreiches, aber auch extrem forderndes Wettkampfwochenende liegt hinter den Athletinnen und Athleten des SV Nienhagen beim 12. SC AWB Hannover-Lahe Triathlon. Bei sommerlichen Bedingungen und anspruchsvollem Streckenprofil überzeugte das Team über zwei Tage hinweg sowohl im Nachwuchsbereich als auch auf der Volks- und Olympischen Distanz mit herausragenden Platzierungen, starken Einzelleistungen und glänzenden Premieren.

Die Wetterverhältnisse waren nahezu optimal: Die Wassertemperatur von 24,2°C hielt sich stabil im Vergleich zum Training zwei Wochen zuvor. Bei drückenden Lufttemperaturen von 32 °C am Samstag und immer noch sommerlichen 26 °C am Sonntag wartete zudem auf der Radstrecke eine besondere Herausforderung – der kräftezehrende Anstieg auf den bekannten „Monte Müllo“ und ein abschließender Lauf am Altwarmbüchener See mit wenigen schattigen Abschnitten.

Den Auftakt des sportlichen Wochenendes machten am Samstag die Nachwuchstalente beim Kindertriathlon. In der Wertungsklasse der Schüler A ging Fynn Claus an den Start und trotzte der Hitze. Nach dem Schwimmen und Radfahren startete er auf der Laufstrecke eine beeindruckende Aufholjagd: Mit der schnellsten Laufzeit des gesamten Tages in seiner Klasse kämpfte er sich kontinuierlich nach vorne und sicherte sich nach 0:44:42 Stunden einen hervorragenden 6. Platz.

Am Sonntag folgten die Entscheidungen auf der Olympischen sowie der Volksdistanz. Auf der Olympischen Distanz bot Alexander Brennecke eine absolute Demonstration seiner Stärke. Vom Start weg setzte er sich an die Spitze des Feldes und feierte einen unangefochtenen Start-Ziel-Sieg mit einer Gesamtzeit 2:01:35 Stunden. Ebenfalls auf der Olympischen Distanz zeigte Merle Hinrichs eine überragende Vorstellung: Dank einer starken Leistung im Wasser und auf den Höhenmetern des Radkurses legte sie den Grundstein für einen 3. Platz im Gesamtfeld der Frauen, den sie nach 2:22:11 Stunden ins Ziel bring.

Auch auf der Volksdistanz gab es reichlich Grund zum Jubeln. Maike Höner unterstrich ihre Klasse trotz des Neoprenverbots bereits auf den ersten Metern und trug sich als schnellste Schwimmerin des gesamten Feldes in die Ergebnislisten ein. Nach 1:26:25 Stunden erreichte sie als 10. der Gesamtwertung das Ziel und sicherte sich den 1. Platz in der AK 25. Für eine besondere Geschichte sorgte zudem das interne Familienduell der Familie Nitz. Während Claudia Nitz mit einer Zeit von 1:32:37 Stunden einen hervorragenden 3. Platz in der AK 55 erreichte, kämpfte Michael Nitz in der AK 60 um jede Sekunde. Mit 1:32:23 Stunden belegte er nicht nur den starken 5. Platz in seiner Altersklasse, sondern entschied auch das Duell hauchdünn für sich. Abgerundet wurde das Teamergebnis durch Matthias Hemeyer, der bei seinem allerersten Triathlon überhaupt eine rundum überzeugende Premiere feierte und nach 1:42:04 Stunden als 13. der AK 60 glücklich finishte.

Trainer Ole Bede zeigte sich im Anschluss hochzufrieden mit den gezeigten Leistungen: „Ich bin sehr zufrieden mit den Ergebnissen. Die Form stimmt absolut. In den kommenden Wochen werden wir noch an ein paar Stellschrauben drehen, um dann beim Maschsee Triathlon bestmöglich aufgestellt am Start zu stehen.“ Mit zahlreichen Podestplätzen und viel Selbstbewusstsein blickt die Mannschaft somit auf ein gelungenes Wochenende zurück.