SV Nienhagen - Judo
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Abteilung: Judo! Auf unserer Homepage erfahrt Ihr alles Wissenwerte aus unserem Vereinsleben und erhaltet viele Informationen rund um den Judo-Sport. Natürlich sind wir auch für Anregungen und Informationen sehr dankbar.

Ihr könnt uns auch direkt in der großen Sporthalle in Nienhagen besuchen. Wir freuen uns auf Euch!
Unsere nächsten Termine
26.10.19 - 26.10.19 Voba Cup
27.10.19 - 27.10.19 Adler Cup
31.10.19 - 09.11.19 Bundessichtung U17
02.11.19 - 02.11.19 DMM der U14
09.11.19 - 09.11.19 Bundessichtung U17
09.11.19 - 09.11.19 Nachwuchskader U13
16.11.19 - 17.11.19 DMM der U14
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5. Internationaler Bayer Judo Cup
Svea Teßmer und Paul Steinbrink machten sich gemeinsam mit ihrem Trainer Maik Edling auf dem Weg nach Leverkusen um als jüngster Jahrgang in der U17 bzw. U20 zu starten.
Diese Turniere dienen den Endjahrgängen zum schnuppern und um erste Erfahrungen in der ab kommenden Jahr neuen Altersklasse zu sammeln.
Den Anfang machte Svea.
Nachdem sie sich als Poolsiegerin weiterhin ungeschlagen bis zum Finale vorkämpfte, musste sie den Kampf um Gold leider abgeben, konnte sich aber über einen verdienten sehr guten zweiten Platz und die Silbermedaille freuen.
Danach ging die Männer an den Start.
Paul gewann seinen ersten Kampf souverän, unterlag dann aber leider in der zweiten Runde. Er kämpfte sich daraufhin erfolgreich durch die Trostrunde, verlor dann aber den Kampf um den Einzug ins kleine Finale und beendete das Turnier in seiner stark besetzen Gewichtsklasse mit einem sehr guten 7. Platz.
Die beiden Nienhagener haben starke Kämpfe gezeigt und freuen sich aufs nächste Jahr mit den neuen Herausforderungen.

5. Platz auf den Weltmeisterschaften der U18

Am vierten Tag der Weltmeisterschaften der U18 in Almaty erkämpfte sich Anna Monta Olek, bis 70 kg, einen sehr sehr guten 5. Platz!
Wir Gratulieren Anna von ganzem Herzen für ihre starke Leistung.
Anna, wir sind Stolz auf dich!!

Im kasachischen Almaty war am Samstag der bisher wohl wichtigste Tag in der Judo-Karriere von Anna Monta Olek. Als siebte der Weltrangliste ging sie in der Gewichtsklasse -70 kg als eine der Favoritinnen an den Start und bahnte sich den Weg in das kleine Finale.bAuf dem Weg dorthin hatte sie es imnAuftaktkampf mit der Kanadierin Alexandra Lefort zu tun. Nach einem ausgeglichenen Kampf im Stand sicherte sie sich im Boden ihren ersten Sieg durch einen Sankaku-Haltegriff nach knapp eineinhalb Minuten. Gegen die Lettin Una Dolgilevica brauchte sie etwas länger. Tiefe Ansätze der Osteuropäerin brachten sie ein einige Male in Gefahr, doch Anna Monta Olek ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Zwei Waza-ari durch ihre Spezialtechnik, den Uchi-mata, den sie aufgrund ihrer langen Beine extrem gefährlich ausführen kann, sorgten für den nächsten Sieg und den Einzug ins Poolfinale. Hier wartete die zuletzt sehr erfolgreiche Polin Katarzyna Sobierajska, Vize-Europameisterin und Siegerin von zwei European Cups in der Saison 2019. Doch die niedersächsische Athletin stand diesen Erfolgen in nichts nach. Auch sie gewann in diesem Jahr zwei ECs und feierte beim EYOF die Bronzemedaille. Ein Duell auf Augenhöhe kündigte sich an. Doch gegen die starke Polin, die mit einer unorthodoxen Grifferöffnung kämpfte, fand Olek nicht ihre eigene Linie. Ein Sumi-gaeshi mit anschließendem Haltegriff verfrachtete sie in die Trostrunde. Die quirlige Mongolin, die dort auf sie wartete, war zwar schwer zu werfen, doch im Boden machte die Schülerin den Sack zu. Ein Würger - und das kleine Finale war gesichert. Die kommende Gegnerin aus den Niederlanden hatte sie in diesem Jahr schon einmal geschlagen. Beim European Cup in Berlin triumphierte sie im Finale gegen Yael van Heemst und feierte einen ihrer größten Erfolge diesen Jahres. Wie schon im denkbar knappen Duell in Berlin standen sich die Athletinnen in nichts nach. Wieder ging der Kampf ins Golden Score. Leider mit dem besseren Ende für ihre Gegnerin. Einem Sode-tsuri-komi-goshi konnte sie in der Verlängerung nicht ausweichen undmusste sich mit dem undankbaren fünften Platz zufrieden geben.

Text NJV.