SV Nienhagen - Judo
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Verantwortung - nur ein Wort?
Hey, ich bin Tom. Ich gehe in die 7. Klasse der IGS Celle und bin 13 Jahre alt. Mein Sport heißt Judo und ich bin schon ganz schön lange im SV Nienhagen.
Im Sommer letzten Jahres haben wir alle erfahren, dass wir ab den Herbstferien bis zu den kommenden Osterferien einen Job machen sollen und einmal die Woche eine gemeinnützige Tätigkeit machen sollen. Erster Gedanke: na toll.....
Zuerst wollte ich in einem Reitverein bei den kleinen Voltigierkindern den "Hochheber" machen. Ich habe früher selber mal voltigiert und konnte mir das einfach gut vorstellen. Der Vorstand wollte das leider  nicht und so musste ich mir etwas anderes ausdenken. Man darf nicht  vergessen, dass wir ja gar kein Geld dafür bekommen und unsere  Arbeitskraft einfach so zu Verfügung steht.
Zum Glück bin ich auf  die Idee mit dem Judo gekommen und habe meinen Trainer Maik gefragt, was ich denn tun könnte. Maik hat mir einen Helferjob in der Gruppe der kleinen Jodoka gegeben und hat zusammen mit Berit, der Trainerin besprochen, was ich so machen kann. Zuerst war das echt schwierig für
mich und ich habe einfach viel mit rumgealbert. Nach einem Gespräch lief es aber auch schon besser. Zum Glück war ich auch mal klein und konnte so eigene Ideen, vor allem zu Aufwärmspielen mit einbringen. Zuerst war das ganz schön nervig und ich habe mich gefragt wieso man das freiwillig macht. Dann kam die Weihnachtsfeier. Die Eltern der Kinder waren alle voll nett und haben mir sogar etwas geschenkt, als Dankeschön dass ich so nett mit ihren Kindern bin. Das war toll und ich habe plötzlich nochmehr Spaß an der ganzen Sache gahbt. Wenn ihr schonmal mit Kindern was gemacht habt, dann wisst ihr vielleicht wie die Kleinen einem ans Herz wachsen - obwohl sie auch voll anstrengend sein können. Jedenfalls war ich schon ganz traurig, dass es bald vorbei sein sollte. Die Osterferien kamen und ich hab einfach gefragt, ob ich in der Gruppe weitermachen darf. Berit hat sich voll gefreut und nun sind wir beide weiterhin ein Trainerteam. Ich kann ja nicht einfach aufhören, ich habe jetzt Verantwortung. Falls ihr Fragen habt, findet ihr mich immer dienstags in der Halle - bei den kleinen Judoka. Euer Tom Buchholz
Training mit Olympioniken – Judo bewegt!

Am 22. Oktober stand in Nienhagen alles unter dem Motto: „Judoka für Judoka – Training mit Olympioniken“.
Die Judo-Sparte des SV Nienhagen veranstaltete eine Benefiz-Trainingsaktion, um den Verein Judoka für Judoka e.V. zu unterstützen. Dieser Verein hilft Judoka, die unverschuldet in eine Notlage geraten auf unbürokratische Weise, immer dort wo staatliche Unterstützung aufhört und es Versorgungslücken gibt. Er hilft Judoka, die sich nicht selbst helfen können. Der komplette Erlös kommt diesem Verein zu Gute.Für diesen guten Zweck konnten als „Star-Trainer“ die Zwillinge Carmen und Ramona Brussig (insgesamt 7 olympische Medaillen), Dimitri Peters (Bronze 2012 in London), die Olympia – Teilnehmer 2016 André Breitbarth und Sven Maresch, sowie Olympia-Nachwuchshoffnung David Tekic gewonnen werden. Parallel stellte Lothar Nest viele Eindrücke aus seinem „Judo-Museum“ zur Verfügung.

Aber, nicht nur die prominenten Judoka beteiligten sich. Durch Dimitri Peters erfuhr auch der Turnheld von Rio, Andreas Toba von der Aktion und ließ es sich nicht nehmen, diese zu unterstützen.
Schon vor der ersten Trainingseinheit für die Kinder bis 12 Jahre schrieben die Judo-Stars fleißig Autogramme und ließen Fotos von sich machen. So konnten Kinder wie Eltern, ihre Idole hautnah erleben.
In der ersten Trainingseinheit zeigten die Olympioniken, dass sie nicht nur im Wettkampf, sondern auch als Trainer große Qualitäten besitzen. Durch ein spielerisches Aufwärmprogramm und anschließendes Techniktraining konnten sie die Aufmerksamkeit der Kinder bis zum Schluss auf sich ziehen und individuelle, wertvolle und hilfreiche Tipps geben. Natürlich kam auch das Randori – eine Art Übungskampf – nicht zu kurz, in dem auch die Star-Trainer kräftig mitmachten und sich von den Kindern auf die Matte werfen ließen.
Nach dem Abgrüßen gab es einen regelrechten „Run“ nach Autogrammen und Fotowünschen! Zwischendurch gab es eine Fragerunde, in der die Kinder ihren Idolen alle Fragen stellen konnten, die ihnen am Herzen lagen.
Im Anschluss startete die zweite Trainingseinheit für die fortgeschrittenen Judoka. Auch hier zeigten die Olympioniken ihre Trainer-Qualitäten. Das Aufwärmen wurde durch unterschiedliche koordinative Übungen gestaltet. Anschließend wurden Stand- und Bodentechniken vermittelt und diese dann fleißig geübt und im Randori ausprobiert. Auch hier konnte und durfte sich der ein oder die andere Nachwuchs-Judoka mit den Profis messen, um so sein persönliches Judo zu verbessern.
Auch nach der zweiten Einheit ließen die Stars des Tages keinen Autogram- oder Fotowunsch offen und präsentierten die Judo-Werte wie zum Beispiel Höflichkeit, Bescheidenheit, Hilfsbereitschaft, Wertschätzung und Respekt durch ihre freundliche und bodenständige Art und Weise. Am Ende des Tages verließen viele fröhliche Kinder die Halle und auch die Olympioniken zogen ein positives Fazit. So konnten über 3000 Euro(!)eingenommen werden, die komplett an den Verein Judoka für Judoka e. V. entrichtet werden.
Die Judosparte des SV Nienhagen bedankt sich bei allen tatkräftigen Helfern und den Trainern, ohne die solch eine Aktion niemals möglich gewesen wäre.

Training mit Olympioniken

Dieser Tag soll ein Tag für den „Verein Judoka für Judoka“ werden. Alle Einnahmen aus dieser Veranstaltung gehen an den Verein Judoka für Judoka.


Mit diesen Einnahmen werden krebskranke Kindern unterstützt und Herzenswünsche erfüllt.


Datum : 22.10.2016


Der SV Nienhagen stellt eine Turnhalle mit ca. 400qm Mattenfläche zur Verfügung. Es sollen  Kinder in den Altersklassen U12/13 und U15/18 angesprochen werden, an diesem Tag teilzunehmen. Wir sind dabei, möglichst viele Olympioniken (aktuelle wie auch Ehemalige) anzusprechen, die uns an diesem Tag unterstützen könnten.Es werden 2 Trainingseinheiten von jeweils 2 Stunden abgehalten (unter der Leitung bekannter deutscher Judogrößen)


  • Herr Nest ist so freundlich Teile aus seinem Judo -Welt - Museum mitzubringen um sie dort auszustellen (eigener Stand)
  • Die Kinder sollen die Möglichkeit erhalten Fotos mit den Olympioniken zu machen und Fragen stellen zu dürfen.
  • Buffet
  •  Vorstellung des Vereins „Judoka fürJudoka“  (eigener Stand)



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Regenbogengürtel für die kleinsten SVN-Judozwerge

Schon seit einigen Wochen fieberten die SVN-Judozwerge auf die bunte Überraschung hin. Schließlich sollte doch auch ihr Können und Judowissen belohnt werden. Während die Großen nach bestandener Prüfung ihren weiß-gelben Gürtel umbinden durften und diesen stolz präsentierten, hieß es für die Judozwerge noch weiter abzuwarten. Denn ihre bunten Regenbogengürtel waren noch in Arbeit. Nach getaner Arbeit der Schneiderin und erfolgreichem Präsentieren aller Judowürfe und
Haltegriffe, die die Kleinen schon beherrschen, können nun auch unsere Judozwerge ihren einzigartigen Gürtel voller Stolz umbinden. Nun wird das Warten auf die nächste Gürtelfarbe (weiß-gelb) wohl nicht mehr allzu schwer fallen und die Kleinen können voller Motivation und Spaß weitertrainieren.

Matte statt Mathe: Oberschule Wathlingen nimmt am „Tag des Judos“ teil

5. und 6. Klassen lernen die Kampfsportart kennen. Für jeweils zwei Stunden hieß es für die Kinder der 5. und 6.
Klassen der Obs Wathlingen in dieser Woche: „Matte statt Mathe“. Zusammen mit
der Judoabteilung des SV Nienhagen hatte die Fachschaft Sport einen
Schnuppertag organisiert.           Nachdem
alle Schülerinnen und Schüler ihre Sportkleidung angezogen hatten und barfuß
waren, ging es in der Halle auf die bereitgelegten Matten. Trainer Maik Edling leitete
zusammen mit einem weiteren Vertreter des SV Nienhagen und den
Schulsportassistenten der Oberschule zuerst einige Aufwärmübungen an, wobei
Körperhaltung und Fußstellung überprüftund korrigiert wurden. Dann ging es
richtig los. Es wurde zu zweit gerauft und gekämpft mit dem Ziel, den Partner
auf den Rücken zu drehen und festzuhalten. Selbstverständlich mussten dabei
wichtige Regeln des Fair-play, wie  „Nicht
treten!“ oder „Nicht kratzen!“ beachtet werden. Am Ende waren alle ganz schön
kaputt, aber begeistert. „Perfekt!“, „Sehr gut!“, meinten die Kinder.
 

Anmeldung für Wewelsburg 2013
Hallo liebe Judoka und liebe Eltern,

bald ist Anmeldeschluss für die Fahrt auf die Wewelsburg. Alle Kinder von 6 bis 12 Jahre sind dazu herzlich eingeladen mitzufahren.

Wie schon im letzten Jahr erwarten uns schöne 3 Tage auf einer restaurierten alten Burg. Mitten im Burgturm werden wir Judo machen und natürlich steht der Spaß wieder im Vordergrund. Jedes Jahr ist es wieder ein Erlebnis und wir laden Euch dazu ein es nicht zu verpassen. Natürlich dürfen auch Eltern und Geschwister mitfahren.

Die Anmeldung und alle nötigen Informationen dazu, findet Ihr im angrenzenden PDF.
Wir freuen uns auf Euch!


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13.06.13 - Landesfinale "Jugend trainiert für Olympia" 2013 in Hildesheim
Nienhagener Judokas der Oberschule Wathlingen erkämpften den 7. Platz beim Landesendscheid.

Das Landesfinale von "Jugend trainiert für Olympia" 2013 der Wettkampfklasse III in der Sportart Judo, fand diesmal im juni in Hildesheim statt. 11 Jungen Mannschaften aus Niedersachsen kämpften die Sieger aus.
Judoangebot für Gehandicapte
Wir haben ein Angebot für behinderte oder eingeschränkte junge Menschen im Judo geschaffen.
Hier orientiert sich Judo primär an individuellen Normen und Leistungen und berücksichtigt besonders die Bedürfnisse nach Gesundheit, Geselligkeit, Spiel und Spaß. Tragende Elemente sind die Betonung nicht wettkampforientierter Inhalte und die Einbeziehung anderer Sportarten und vielfältigen Freizeitaktivitäten.
Bei z.B. geistig behinderten Menschen hat sich gezeigt, dass diese gerne raufen und sich auseinandersetzen. Durch dieses Raufen können sie aggressives Verhalten abbauen, ihr Selbstbewusstsein stärken und auch das Gruppenverhalten verbessern.

Als Patin für diese Aufgabe konnten wir RAMONA BRUSSIG gewinnen - Judo der Sehgeschädigten seit 1998.
Paralympics 2012: Gold, Paralympics 2008: Silber Einzel, Paralympics 2004: Gold Einzel, Weltmeisterschaft 2011: Bronze, Weltmeisterschaft 2010: Gold, Weltmeisterschaft 2007: Bronze Einzel, Bronze Mannschaft, Weltmeisterschaft 2006: Gold Einzel, Gold Mannschaft, Weltmeisterschaft 2003: Gold Einzel, Weltmeisterschaft 1998: Gold Einzel, Europameisterschaften: Insgesamt 8 Mal Gold

Als Trainer konnten wir unseren langjährigen Trainer Norbert Schulz hierfür gewinnen. Wir konnten bereits in Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe in Burgdorf und Celle vielen Kindern unseren Sport näher bringen und somit zeigen, dass dieser Sport ideal dafür ist.
Kooperation mit Oberschule Wathlingen
Jugend trainiert für Olympia ist mit ca. 800.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern der weltgrößte Schulsportwettbewerb. 
Es wurde 1969 als Initiative der Zeitschrift „Stern“ von Henri Nannen und Willi Daume, sowie der Konferenz der Kultus-minister ins Leben gerufen. Auf diesen Veranstaltungen vertreten unsere Judoka nicht nur Ihre Schule, sondern auch unseren Verein.
Der Vergleich bietet Schülerinnen und Schülern Möglichkeiten, bereits im schulischen Rahmen Wettkampferfahrung zu sammeln. Es vermittelt u.a. positive Werte wie Fairness, Teamgeist, Einsatzfreude und motiviert die Jugendlichen für ein lebenslanges Sporttreiben. Dieses ist das Sprungbrett vom Schulsport zu Training und Wettkampf im Sportverein und -verband. So ist es eine „Talentschmiede“, aus der zahlreiche Spitzensportler/-innen hervorgegangen sind, wie zum Beispiel Franziska van Almsick, Boris Becker, Heike Henkel, Michael Groß, Britta Steffen, Michael Greis, Natascha Keller, Jens Filbrich oder Kathrin Rutschow-Stomporowski. 
Jugend trainiert für Olympia wird jährlich unter der Schirmherrschaft des amtierenden Bundespräsidenten ausgetragen. 
So schafft „Jugend trainiert für Olympia“ Begegnungen der Sporttalente mit Weltmeister/-innen und Olympiasieger/-innen und es motiviert, sichtet und fördert die Olympioniken von morgen.
Um ein Netzwerk aus Sportlern aufzubauen, haben wir eine Kooperation mit der Oberschule in Wathlingen geschlossen.
Kräfte messen – auf die sanfte Art!
Bei einem Miniprojekt der zukünftigen Schulanfänger konnten wir auf das Angebot einer Kita-Mutter zurückgreifen und Kräfte auf die sanfte Art messen. Judo, als klassische Kampfsportart bekannt, bedeutet eigentlich "der sanfte Weg".

Umgesetzt und ausprobiert wurde dieses Projekt mit 22 Mädchen und Jungen aus der evangelischen Kindertagesstätte Nienhagen.
Doch wie kann man seine Kräfte auf die sanfte Art messen? Das erfuhren wir in einem Schnupper-Judotraining am 14. Juni 2012 in der Sporthallte am Jahnring. Angeleitet und informiert wurden wir von Frau Weber – Judotrainering des SV-Nienhagen.

Endlich war es soweit" Doch nicht der eigentliche Judokampf stand im Vordergrund, sondern vielmehr die Bedeutung und Umsetzung dieser Sportart. Judo "der sanfte Weg" beinhaltet nach dem freundlichen Angrüßen verschiedene Regeln und Techniken wie ziehen, halten, abrollen… . Bewusste Körperwahrnehmung, Rücksicht und Achtung vor dem Partner bilden eine wichtige Konzentrationsphase, bevor es zum eigentlichen Kampfablauf kommt. Leon und Saskia, zwei Kitakinder mit Judoerfahrung, demonstrierten einen Hüftwurf samt Haltegriff. Aufwärmübungen und Reaktionsspiele rundeten den Vormittag ab und ließen uns einen Einblick in verschiedenste Judotechniken nehmen.

Bei Interesse schnuppern Sie doch mal beim Judotraining in der Sporthallte vorbei oder wenden sich direkt an Frau Weber (rote Gruppe). Wir jedenfalls hatten viel Spaß und wissen nun, dass man seine Kräfte auch auf eine sanfte Art messen kann.

Geschrieben von: Ute Hammer und Ruth Timme, rote Gruppe