SV Nienhagen - Judo
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Was muss ich für den gelb-orangenen Gürtel zur Prüfung zeigen? An dieser Stelle veröffentlichen wir nach und nach kindgerechte Zeichnungen und Texte zu den Aufgabenstellungen der einzelnen Gürtelstufen. Die Zeichnungen sind fast alle aus den offiziellen Lehrbüchern des DJB "Judo lernen" und "Judo anwenden" entnommen und sind urheberrechtlich geschützt. Copyright by Spomes © 2006

Mindestalter: 9. Lebensjahr (Jahrgang)

Falltechniken
Fallen rückwärts
Begebt euch in die Hocke. Dabei haltet ihr die Arme und Handflächen nach vorne gestreckt! Lasst euch nun langsam nach hinten fallen. (Dabei nicht vergessen das Kinn an die Brust zu drücken). Ihr rollt euch nun über den gebeugten Rücken ab, bevor ihr auf der Matte mit dem Rücken komplett aufschlagt müsst ihr mit beiden Armen Nahe dem Körper abschlagen. Die Arme sind dabei gestreckt. Die Beine befinden sich nach dem Fallen in der Luft, werden also nach dem Abschlagen gerade weggestreckt, das Kinn befindet sich immer noch an der Brust.
Falltechniken
Fallen seitwärts:
Der Seitwärtsfall wird zuerst aus der Hocke und dann aus dem Stand geübt. Dabei wird z.B. das linke Bein nach vorne rechts gebracht. Gleichzeitig lässt man sich auf der Stelle herabsinken und rollt über die linke Gesäßhälfte nach links ab. Auch hier ist wieder auf das korrekte Abschlagen zu achten.
Falltechniken
Judorolle mit Liegenbleiben oder aufstehen (beidseitig)
Beginn in der Hocke. Dabei steht der rechte Fuß vorn, der linke weiter hinten. Neben dem rechten Fuß werden beide Hände so aufgesetzt, dass die Finger zueinander zeigen. Das Kinn wird seitlich zur Brust gedrückt. Nun ist der Weg frei, so dass man über die rechte Schulter nach vorn rollen kann. Bei der Landung schlägt der linke Arm ab, die rechte Hand wird auf den Gürtelknoten gelegt und der Kopf darf nicht die Matte berühren.


Judorolle Links mit Aufstehen(aus dem Stand):
Diemal ist der linke Fuß vorne und die Hände werden wieder daneben aufgesetzt. Die linke Hand ist vorne und das Kinn wird nach rechts zur Brust gedrückt. Ihr rollt über die linke Schulter und schlagt mit der rechten Hand ab. Die Beine sind lang und Ihr nutzt den Schwung der Rolle zum Aufstehen.
Grundform der Wurftechnik
Ippon-seoi-nage zu beiden Seiten
Aus der Rückwärtsbewegung: Tori klemmt mit seinem angewinkelten rechten Arm Ukes rechten Oberarm kurz unterhalb der Schulter ein. Er dreht sich dabei so ein, dass er mir beiden Füßen zwischen Ukes Füßen zum Stand kommt. Bei diesem Wurf muss man während der Eindrehbewegung in die Knie gehen, so dass Uke mit Hilfe der Kraft die man dann beim Strecken der Bein entwickelt über die Schulter geworfen werden kann.
Grundform der Wurftechnik
Tai-otoshi
Aus der Rückwärtsbewegung: Tori macht mit dem linken Bein einen Schritt rückwärts. In dem Moment, indem Uke mit seinem rechten Bein nach vorne kommt, dreht sich Tori nach vor Uke (gegen die Uhr) und stellt sein rechtes Bein so vor Uke, dass dessen hinteres (rechtes) Bein blockiert ist. Tori zieht Uke dann über dieses fast gestreckte Bein (Tai-otoshi-Bein) zu Boden.
Grundform der Wurftechnik
Ko-uchi-gari zu beiden Seiten
Uke zieht. Bei der kleinen Innensichel hakt Tori sein rechtes Bein in Toris rechtes Bein ein und wirft ihn in Richtung des weggesichelten Beinens zu Boden.
Grundform der Wurftechnik
Ko-soto-gake o. Ko-soto-gari
Ausgangssituation: Uke zieht und geht dabei rückwärts oder er wird von Tori in diese Bewegung gebracht. Tori stellt seinen linken Fuß hinter den rechten von Uke und drückt ihn nach unten. Tori fällt mit Uke zusammen zu Boden.
Grundform der Wurftechnik
De-ashi-barai
Während der Bewegung kommt es immer wieder dazu das Uke sein Gewicht gerade von seinem rechten Fuß auf seinen linken verlagert oder sein Gewicht gerade auf den rechten Fuß verlagern will. In diesem Moment fegt Tori Ukes Bein von außen nach innen weg.
Grundform der Bodentechniken
Zwei unterschiedliche Ausführungen von Kesa-gatame
"Schärpen-Haltegriff"
Grundform der Bodentechniken
Zwei unterschiedliche Ausführungen von Yoko-shiho-gatame
"Seitvierer"
Grundform der Bodentechniken
Zwei unterschiedliche Ausführungen von Tate-shiho-gatame
"Reitvierer"
Grundform der Bodentechniken
Zwei unterschiedliche Ausführungen von Kami-shiho-gatame
"Kopfvierer"
Anwendungsaufgaben Stand
1. Ich ziehe den Partner und werfe einmal mit Ippon-seoi-nage und einmal mit Tai-otoshi.
2. Wenn der Partner zieht oder zurückgeht, werfe ich einmal mit Ko-uchi-gari und einmal mit De-ashi-barai.
3. Wenn mein Partner mit Ippon-seoi-nage, Tai-otoshi und De-ashi-barai angreift, weiche ich aus oder steige über.
Anwendungsaufgaben Boden
- Ich werfe O-uchi-gari und Ko-uchi-gari und gehe direkt zum Haltegriff nach.
- Ich zeige je zwei Befreiungen aus Kesa-gatame und Yoko-shiho-gatame.
- Ich zeige einen Angriff, wenn mein Partner auf dem Rücken liegt und ich zwischen seinen Beinen bin.
- Wenn mein Partner zwischen meinen Beinen ist und ich auf dem Rücken liege, drehe ich ihn zum Haltegriff.
Randori (3-5 mal 2 min)
- Im Standrandori versuche ich alle erlernten Würfe kontrolliert zu werfen und mich gegen die Angriffe des Partners mit Ausweichen zu verteidigen.
- Im Bodenrandori zeige ich, dass ich auch einen sich ernsthaft verteidigenden Partner mit Haltegriffen kontrollieren kann.